Allgemeine Reisetipps

Allgemeine Reisetipps

Reisezeit – Urlaubszeit! Viele Menschen möchten ihren Hund oder ihre Katze mit in den Urlaub nehmen, da sie sich auf eine gemeinsame Zeit freuen. Damit die Ferien zu einer Erholung für alle Beteiligten werden, rate ich zu einer gründlichen Vorbereitung.

Einreisebestimmungen

Informieren Sie sich über die Einreisebestimmungen Ihrer Urlaubsländer. Gültiger Impfschutz, insbesondere für Tollwut, ein gültiger EU-Heimtierausweis und eine entsprechende Mikrochip – Kennzeichnung Ihres Tieres sind z.B. bei Einreise in die sogenannten EU-Länder zwingend erforderlich. In manchen Urlaubsländern ist die vorherige Entwurmung gegen Bandwürmer innerhalb eines bestimmten Zeitraums zwingend vorgeschrieben. Ich berate Sie ausführlich.

Vor der Reise

Wenn Sie in südeuropäische Urlaubsländer verreisen möchten, ist der Schutz vor den sogenannten Reisekrankheiten unerlässlich, die von dort ansässigen Zecken oder Mücken übertragen werden. Ich empfehle den prophylaktischen Einsatz von Permethrin-haltigen Halsbändern oder Spot-on-Präparaten, die allerdings bei Katzen nicht verwendet werden dürfen.

  • Stellen Sie sich eine kleine Hausapotheke zusammen, um kleinere Verletzungen, leichtere Durchfälle oder Insektenstiche direkt behandeln zu können. Ich berate Sie gerne!
  • Haben Sie eine Hündin, die vielleicht in den Ferien läufig werden könnte? Ich informiere Sie über Möglichkeiten und Risiken einer hormonellen Läufigkeitsverschiebung.
  • Futterumstellungen können zu Durchfall und Erbrechen führen. Idealerweise nehmen Sie ausreichend Futter für die Urlaubszeit mit.

Auf der Reise

  • Neigt Ihr Hund auf Reisen zu Übelkeit und Erbrechen? Ich empfehle Ihnen, Ihr Tier zwölf Stunden vor der Abreise nicht mehr zu füttern und während einer längeren Fahrt nur kleine Futtermengen zu verabreichen. Zur weiteren Sicherheit verschreibe ich Ihrem Tier gerne ein geeignetes Medikament gegen Reise-Übelkeit.
  • Sorgen Sie sich nicht, wenn anfangs der Appetit Ihres Vierbeiners am Urlaubsort vermindert ist. Häufig liegt das an der dortigen Hitze oder an der ungewohnten Umgebung.
  • Vorsicht vor Sonnenbrand! Insbesondere unpigmentierte Stellen, wie z.B. der Nasenspiegel des Hundes, sind empfindlich und können mit Sonnencreme eingecremt werden.