Die Ernährung von Senioren

Die Ernährung von Senioren

Die Ernährung älterer Tiere unterliegt ganz anderen Regeln als adulten Tieren. Am besten werden kleine, appetitliche Portionen vertragen, die leicht verdaulich und gut zu kauen sind. Füttern Sie daher häufiger in kleinen Mengen!

Es besteht nicht nur eine Einschränkung des Geruchs- und Geschmackssinnes, sondern es liegen auch häufiger Probleme mit der Zahngesundheit vor. Daher ist es sinnvoll, weiches Futter anzubieten, das die eingeschränkte Kaufähigkeit berücksichtigt.

Außerdem besteht bei Senioren eine Neigung zu Gasbildung im Dickdarm. Verabreichen Sie aus diesem Grunde vermehrt Ballaststoffe, die nicht nur satt machen, sondern zusätzlich die Darmtätigkeit anzuregen.

Besonders bei älteren Tieren besteht die Gefahr von Übergewicht. Die normalen Aktivitäten lassen nach und der Stoffwechsel ist verlangsamt. Überflüssige Pfunde verkürzen die Lebenserwartung Ihres Hundes und beeinträchtigen seine Lebensqualität. Leider ist Fettleibigkeit gegenwärtig stark verbreitet und wird als Erkrankung völlig verkannt. Doch Übergewicht ist im Alter noch problematischer, verstärkt es schließlich bestehende Gelenkprobleme bei den Senioren.

Passen Sie daher Futtermengen und Fütterungshäufigkeit an den Energiebedarf Ihres Hundes bzw. Ihrer Katze an. Ein geeignetes Futter für Hundesenioren enthält in der Regel weniger Fett und mehr Ballaststoffe, B-Vitamine, Zink und Antioxidantien.

Hilfreich sind außerdem Zusätze, die nicht nur das Immunsystem stärken, sondern auch die Gelenkgesundheit unterstützen. Mit Knorpelbaustoffen (so genannten Glykosaminoglykanen = GAG) entzündungshemmenden Inhaltsstoffen wie Grünlippenmuschelextrakt, Weihrauch oder Kurkuma können die typischen Arthrose-Entzündungsschübe im Alter gelindert werden.

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