Fütterungsempfehlungen bei Arthrose

Fütterungsempfehlungen bei Arthrose

Die Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung beim Hund. Sie ist durch einen fortschreitenden Verlauf gekennzeichnet und wird durch degenerative Veränderungen des Gelenkknorpels hervorgerufen. Bereits vor dem Auftreten klinischer Symptome können strukturelle Schäden im Gelenk entstehen, die durch eine Osteoarthrose bedingt sind.

Folgen von Arthrose

Ein Hund, der an Arthrose leidet, ist besonders morgens steif in seinen Bewegungen und hat Schwierigkeiten beim Aufstehen. Die Lahmheit besteht anhaltend, allerdings in unterschiedlicher Ausprägung. Durch die chronischen Schmerzen kann es zu Appetitverlust und unspezifischen Verhaltensänderungen kommen. Intensive körperliche Belastung während des Wachstums, Verletzungen der Knochen und Gelenke sowie Übergewicht können das Risiko für die Arthrose im Alter erhöhen. Auch die genetische Prädisposition und die Größe des Tieres spielen eine Rolle. Deutsche Schäferhunde und Labradore sind besonders gefährdet.

Diätfuttermittel

Eine spezielle Diät kann den fortschreitenden Prozess aufhalten. Insbesondere die Nährstoffe aus der neuseeländischen Grünlippenmuschel haben einen positiven Einfluss auf die entzündlichen Reaktionen der Gelenke. Sie enthalten einen hohen Anteil an Glykosaminoglykanen (GAG), die ein wichtiger Bestandteil des gesunden Knorpels sind. Sie werden in die Knorpelsubstanz eingelagert und führen dort zur Regeneration des körpereigenen Gewebes. Als Untergruppe der GAG enthalten die meisten Präparate den Wirkstoff Chondroitinsulfat. Er hemmt die enzymatische Schädigung der Chondrozyten im Gelenk und wirkt dadurch chondroprotektiv und entzündungshemmend. Chondroitinsulfat wird häufig mit Glucosamin kombiniert, das aus Krebs- und Schalentieren gewonnen wird und dem Gelenkverschleiß vorbeugt.

Ich berate Sie gerne über das geeignete Futtermittel oder spezielle Ergänzungsfuttermittel!

Weitere Maßnahmen

Vermeiden Sie Übergewicht bei einem Tier, das unter Arthrose leidet! Jedes extra Kilo stellt eine Belastung für seine Gelenke dar. Daher ist insbesondere bei gefährdeten Patienten auf eine mäßige Energiezufuhr zu achten und eine regelmäßige Kontrolle seines Körpergewichts zu empfehlen. Auch gleichmäßige, schonende Bewegung hilft Ihrem Tier.