Fütterungsempfehlungen für Hund und Katze

Individuelle Fütterungsberatung

Ich biete Ihnen auf Basis einer Rationsberechnung eine gezielte Analyse zum individuellen Nährstoffbedarf Ihres Hundes an. Hierbei wird die Ernährung genau auf das einzelne Tier abgestimmt, entsprechend seines Alters, Gewichts und Ernährungszustands. Auch Krankheiten und rassespezifische Anfälligkeiten werden berücksichtigt. Dabei gebe ich diese Daten in ein Computerprogramm ein, das am Institut für Tierernährung der Universität Leipzig auf Basis aktueller veterinärmedizinischer Erkenntnisse entwickelt wurde. Anhand dieser Bedarfsanalyse kann ermittelt werden, ob bei Ihrem Hund eine Unter- oder Überversorgung mit Energie, Protein, Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen vorliegt. Dementsprechend kann die Fütterung angepasst werden, um Wachstumsstörungen, Übergewicht, Harnsteine und weitere Erkrankungen zu verhindern.

Allgemeines zur Ernährung von Hund und Katze:

Eine ausgewogene Ernährung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Ihr Haustier gesund bleibt. Die im Handel angebotenen Allein-Futtermittel enthalten in der Regel alle wichtigen Nährstoffe und sind überwiegend von guter Qualität. Im Allgemeinen sind sie auf Größe, Alter und Gewicht des Tieres abgestimmt. Weitere Zusätze sind bei dieser Fütterung meist unnötig. Ein Qualitätsmerkmal, das gerne zur Beurteilung des Futters herangezogen wird, ist seine Verdaulichkeit. Sie ist bei hochwertigen Futtermitteln meist besser und zeigt sich u.a. in der Häufigkeit und Menge des Kotabsatzes. Je nach persönlicher Vorliebe und individueller Verträglichkeit können Sie sich sowohl für Feuchtfutter als auch Trockenfutter entscheiden. Trockenfutter ist in der Handhabung einfacher und verdirbt nicht so schnell wie Dosenfutter. Allerdings ist hierbei auf ein ausreichendes Flüssigkeitsangebot zu achten, da der Feuchtigkeitsanteil nur zwischen 3 – 11 % liegt.

Die Ernährung von Welpen und Jungtieren

Welpen und Jungtiere haben im Wachstum einen ganz anderen Nährstoffbedarf als erwachsene Tiere. Grundsätzlich sollte ein Gleichgewicht zwischen Wachstumsrhythmus und Ernährung geschaffen werden. Heutzutage besteht eher die Tendenz, Welpen zu überfüttern. Insbesondere Skeletterkrankungen entstehen neben einer genetischen Komponente häufiger durch einen Nährstoffüberschuss.Die Hüftgelenksdysplasie oder die Osteochondrose, eine Gelenkknorpeldegeneration, treten beispielsweise häufig bei großen Hunderassen auf. Ein zu schnelles Wachstum, übermäßige Kalziumgaben, zu viel Protein oder ein Überschuss an Vitamin D begünstigen diese Entwicklung.

Die Ernährung von Senioren

Die Ernährung älterer Tiere unterliegt wieder ganz anderen Regeln. Am besten werden kleine, appetitliche Portionen vertragen, die leicht verdaulich und gut zu kauen sind. Es besteht nicht nur eine Einschränkung des Geruchs- und Geschmackssinnes, sondern es liegen auch häufiger Probleme mit der Zahngesundheit vor. Außerdem besteht eine Neigung zu Gasbildung im Dickdarm.Besonders bei älteren Tieren besteht die Gefahr von Übergewicht. Futtermengen und Fütterungshäufigkeit sollten daher an den Energiebedarf von Hund und Katze angepasst werden, entsprechend ihrer Aktivität, ihrer Rasse und Geschlechts. Fettleibigkeit ist gegenwärtig die am stärksten verbreitete und verkannte Erkrankung von unseren Haustieren und verstärkt bestehende Gelenkprobleme bei den Senioren. Vorbeugen ist einfacher als mühsames Abnehmen!