Hautpilzerkrankungen

Hautpilzerkrankungen

Infektion

Die Erkrankung mit Hautpilzen wird hauptsächlich durch zwei Dermatophyten-Arten namens Microsporum Canis und Trichophyton verursacht. Die Übertragung erfolgt meistens direkt von Tier zu Tier. Da Pilzsporen sehr widerstandsfähig sind, bleiben sie in der Umgebung lange ansteckungsfähig und können auch durch Kleider und andere Gegenstände weitergegeben werden. Hautpilzerkrankungen sind hoch ansteckend und können auch auf den Menschen und andere Tiere im Haushalt übertragen werden. Es handelt sich daher um eine Zoonose.

Krankheitsanzeichen

Die Infektion äußert sich in Haut- und Haarveränderungen, die sich oft als runde oder ovale haarlose Bezirke auf der Haut zeigen. Diese Stellen sind typisch wallartig erhöht und zeigen manchmal einen Kranz. Im weiteren Verlauf kommt es meist zu Juckreiz, Schuppen und Krusten. Der Nachweis erfolgt über das Anlegen einer Pilzkultur auf einem speziellen Nährmedium.

Behandlung und Vorsorge

Die Behandlung durch spezielle Medikamente und Shampoos ist langwierig, führt aber zu vollständiger Abheilung. Nach Erkrankung ist immer auf eine gründliche Desinfektion der Wohnung, der Spielgeräte und Liegeplätze zu achten.

Impfung

Die Impfung empfiehlt sich in Katzenzuchten mit einem hohen Infektionsdruck. Es sind inaktivierte Trichophyton – und Microsporum- Impfstoffe zugelassen, die im Alter von zehn bis zwölf Wochen erstmalig geimpft werden können. Sie werden nach zwei Wochen aufgefrischt und im Rhythmus von neun bis zwölf Monaten wiederholt.