Sterbebegleitung

Der Tod des Tieres und die Sterbebegleitung

Tiere sterben – unsere Haustiere auch. Es kann ein natürlicher, ein abrupter, ein schleichender oder auch ein ungewisser Tod sein, wenn die Tiere plötzlich verschwinden. Oft gehen Krankheit und Alter dem Tod voraus und leiten den letzten Lebensabschnitt ein. Der Tod gehört zum Leben dazu und doch ist es für jenen, der weiterlebt, die brutale Trennung von einem geliebten Wesen.

Wenn das Haustier stirbt, empfinden viele Menschen eine tiefe Verzweiflung und eine große Trauer. Es kommen möglicherweise Schuldgefühle und Selbstvorwürfe dazu, nicht genug für das Tier getan zu haben. Auch das Empfinden von Scham kann auftreten, insbesondere bei einem wenig verständnisvollen Umfeld. Die Aussage „Es ist doch nur ein Tier“ wirft die Frage auf, ob es legitim ist, auch für sein Tier Trauer zu empfinden.

In der Sterbebegleitung können Sie sich mit dem bevorstehenden Tod Ihres Haustieres auseinandersetzen und sich auf den gefürchteten Abschied vorbereiten. Ihnen wird schmerzlich bewusst werden, dass Ihr gemeinsamer Weg mit Ihrem Haustier ein Ende finden wird. Die gedankliche Auseinandersetzung unterstützt Sie bei der anschließenden Trauerbewältigung und bei dem Neuanfang ohne Tier.

Angenommen, Sie fürchten sich zu sehr vor dem Tod und stehen dem Ereignis mit völliger Ablehnung entgegen, dann kann sich Ihre Gefühlslage auf das Tier übertragen und den Prozess des Abschieds behindern. Den Sterbenden zu begleiten, bedeutet auch, ihn loszulassen. Ich möchte Sie bei diesem Prozess unterstützen.

In einer ausführlichen Beratung sprechen wir über Ihr Tier, mögliche Behandlungsoptionen und therapeutische Grenzen. Ich nehme mir Zeit für Ihre Sorgen und Bedenken hinsichtlich des Einschläferns und begleite Sie und Ihr Tier auf dem letzten Lebensabschnitt. Wenn nötig, unterstütze ich Sie dabei, eine Entscheidung zu treffen. Aus Liebe zu Mensch und Tier.