THERAPIE

Therapie

Mit der Behandlung Ihres Tieres möchte ich zu der langfristigen Heilung bzw. Linderung der Krankheitssymptome beitragen. Dazu gehört die gründliche Aufklärung über die Erkrankung Ihres Haustieres inklusive bestehender Vor- und Nachteile aller Behandlungsmöglichkeiten. Die Therapie leite ich unter Berücksichtigung Ihres zeitlichen und finanziellen Rahmens so schnell wie möglich ein. Meistens sind ein- bis zweimalige Kontroll-Untersuchungen nach Behandlungsbeginn nötig, um sicherzugehen, dass es Ihrem Tier langfristig wieder besser geht.

Homöopathische Behandlung

„Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“. Bei einer homöopathischen Therapie geht es nicht um die Unterdrückung der Krankheitssymptome, sondern um die Anregung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Sie wirkt überall dort, wo die körpereigene Regulation noch erhalten ist. Insbesondere langwierige und chronische Beschwerden lassen sich durch eine solche Behandlung dauerhaft lindern, wie z.B. bei der chronischen Niereninsuffizienz der Katze. Homöopathische Medikamente sind frei von Nebenwirkungen und somit langfristig einsetzbar.

Schulmedizin

Die homöopathische Therapie kann eine intensivmedizinische Behandlung nicht immer ersetzen. Bei akuten, lebensbedrohlichen oder schmerzhaften Krankheitszuständen setze ich bewährte Therapeutika ein, wie z.B. Schmerzmittel (Analgetika), Antibiotika, Elektrolyte (z.B. in Infusionslösungen) oder Hormone (z.B. bei Schilddrüsenerkrankungen).

Verhaltenstherapie

Das Zusammenleben von Mensch und Tier kann erheblich belastet werden, wenn sich Hund oder Katze ihrer häuslichen Umgebung nicht anpassen und ein unerwünschtes Verhalten zeigen. Dabei reichen die Probleme von Trennungsangst, aggressivem Verhalten, unerwünschtem Bellen, Unsauberkeit, unkontrollierbarem Jagdtrieb, Angst vor lauten Geräuschen , störendem Sexualtrieb, Stereotypien (Schwanz jagen, exzessives Lecken von Bauch oder Gliedmaßen) bis zu übermäßiger Erregung beim Autofahren. Verhaltensprobleme können den Alltag mit dem Tier erheblich einschränken und soziale Spannungen mit Mitmenschen auslösen. Ob eine echte Verhaltensstörung, ein Fehlverhalten oder eine gesundheitliche Störung das Problem verursacht, kläre ich mit Ihnen in einem ausführlichen Anamnese-Gespräch mit Hilfe eines verhaltenstherapeutischen Fragebogens. Anschließend beobachte ich das Tier in ungestörter Atmosphäre im häuslichen Umfeld und ergänze die Eindrücke ggf. durch Videoaufnahmen. Nach Abklärung der Ursachen und der Erstellung einer Diagnose entwickle ich mit Ihnen einen Trainingsplan sowie ein umsetzbares Therapiekonzept, das auch den Einsatz von Psychopharmaka beinhalten kann. Eine Verhaltenstherapie dauert mehrere Monate und erfordert sehr viel Geduld und Konsequenz vom Tierbesitzer. Nach intensiver Betreuung in der Anfangszeit lernen Sie, die therapeutischen Maßnahmen alleine umzusetzen und in den Alltag einzufügen. Auch wenn eine Verhaltenstherapie eine arbeitsreiche Angelegenheit ist, deren Behandlungserfolg entscheidend von Ihrer Mitarbeit abhängt, lohnt sich der Einsatz für ein entspanntes Zusammenleben von Mensch und Tier.

Behandlungsschwerpunkte

  • Hauterkrankungen, z.B. Juckreiz
  • Magen-Darm-Erkrankungen, z.B. Durchfall, Erbrechen
  • Allergische Erkrankungen, z.B. Futtermittelallergien
  • Erkrankungen der Zähne, z.B. Zahnstein
  • Erkrankungen der Maulhöhle, z.B. Gingivitis
  • Ohrenerkrankungen, z.B. Otitis externa
  • Augenerkrankungen, z.B. Bindehautentzündung
  • Nierenerkrankungen, z.B. Niereninsuffizienz
  • Erkrankungen der unteren Harnwege, z.B. Blasenentzündung
  • Herz- und Kreislauferkrankungen, z.B. Herzschwäche
  • Hormonelle Erkrankungen, z.B. Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes
  • Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane, z.B. Prostatitis
  • Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane, z.B. Pyometra
  • Infektionserkrankungen, z.B. Katzenschnupfen
  • Erkrankungen des Nervensystems, z.B. Epilepsie
  • Atemwegserkrankungen, z.B. Husten
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates, z.B. Arthrose
  • Kleinere Wunden und Bissverletzungen bei Hund und Katze
  • Verhaltensauffälligkeiten, z.B. Unsauberkeit der Katze oder Aggression beim Hund